Kurz gesagt
Du markierst die Textstelle auf der Seite und schreibst die neue Fassung direkt daran. Weil du den Text im fertigen Layout siehst, fallen zu lange Überschriften, schlechte Umbrüche und abgeschnittene Buttons sofort auf – Punkte, die in einem Dokument unsichtbar bleiben.
Warum reicht ein Word-Dokument für Textkorrekturen nicht aus?
Ein Dokument zeigt den Text isoliert, nicht in der Zeile, dem Abstand oder der Breite, in der er später erscheint. Erst im Layout siehst du, ob eine Überschrift umbricht oder ein Button-Text abgeschnitten wird. nootiz zeigt dir die Korrektur genau dort, wo sie wirkt.
Wie markierst du, welche Textstelle genau gemeint ist?
Du klickst direkt auf den Absatz, die Überschrift oder den Button-Text und schreibst die neue Fassung als Notiz daran. Damit entfällt die Beschreibung „der zweite Absatz auf der Startseite, dritter Satz“ – die Notiz zeigt selbst, wo sie hingehört.
Wie erkennst du, ob eine Übersetzung das Layout sprengt?
Längere Sprachen wie Deutsch oder Französisch brauchen oft mehr Platz als das englische Original. Im echten Layout siehst du sofort, wenn ein übersetzter Button-Text umbricht oder eine Navigation zu breit wird, und kannst die Formulierung direkt vor Ort anpassen.
Wie stellst du sicher, dass eine Korrektur beim Einbau nicht verloren geht?
Die Notiz bleibt so lange offen, bis jemand sie tatsächlich umsetzt und auf erledigt setzt. Damit verschwindet keine Korrektur zwischen Dokument, E-Mail und CMS – sie ist erst weg, wenn sie sichtbar erledigt wurde.
Wie arbeitest du an mehrsprachigen Seiten mit mehreren Übersetzern?
Jeder Übersetzer kommentiert die Sprachversion, für die er zuständig ist, direkt auf der jeweiligen URL. Weil jede Notiz Autor und Ort speichert, lässt sich nachvollziehen, welche Korrektur zu welcher Sprachversion gehört, auch wenn mehrere Personen parallel arbeiten.
Wie gibst du eine finale Textfassung frei?
Sobald alle Korrekturnotizen einer Seite auf erledigt stehen, gilt der Text als final freigegeben. Diese Liste bleibt als Nachweis erhalten, welche Änderungen verlangt und eingebaut wurden – ohne dass du Word-Versionen mit Dateinamen wie „final_v3“ vergleichen musst.