Welchen Squarespace-Tarif brauchst du für Code-Injection?
Squarespace gibt Code-Injection erst ab dem Business-Tarif frei, auf den beiden günstigeren Personal- und reinen Commerce-Basic-Tarifen ist die Funktion gesperrt. Ohne diesen Tarif findest du den Menüpunkt „Code-Injection“ unter Einstellungen → Erweitert entweder gar nicht oder nur ausgegraut, und selbst ein Klick auf „Erweitert“ zeigt dann nur eingeschränkte Optionen. Ein Upgrade ist deshalb Voraussetzung, bevor du das nootiz-Snippet überhaupt einfügen kannst – prüfe das also zuerst, bevor du dem Kunden einen Termin für die Abnahme versprichst. Agenturen, die viele Squarespace-Projekte betreuen, richten das Business-Upgrade meist direkt beim Setup ein, weil Code-Injection ohnehin für Tracking-Pixel und Chat-Widgets gebraucht wird.
Site-weit oder nur auf einer Seite: Wo trägst du den Code ein?
Unter Einstellungen → Erweitert → Code-Injection im Feld „Kopfbereich“ gilt der Code für die gesamte Website, inklusive aller Blogbeiträge und Produktseiten. Willst du Feedback nur zu einer bestimmten Landingpage einholen, trägst du den Code stattdessen in den Seiteneinstellungen dieser einen Seite unter „Erweitert“ → „Seiten-Code-Injection“ ein – praktisch, wenn Kunden nur eine neue Kampagnenseite bewerten sollen und der Rest der Seite unberührt bleiben soll. Beide Varianten lassen sich kombinieren: ein site-weites Snippet für die laufende Abnahme und ein zusätzliches Seiten-Snippet für eine isolierte Kampagne, ohne dass sich die beiden gegenseitig stören.
Warum musst du nach dem Einfügen neu laden oder cachen umgehen?
Squarespace liefert Seiten über ein CDN aus und cacht HTML-Antworten teils mehrere Minuten lang, besonders bei stark besuchten Landingpages. Nach dem Speichern des Snippets kann es daher vorkommen, dass eine bereits geöffnete Seite das Skript erst nach einem harten Reload (Strg/Cmd+Shift+R) zeigt. Warte im Zweifel kurz und lade die Seite in einem privaten Browserfenster, um den lokalen Cache auszuschließen. Wenn das Snippet auch nach mehreren Minuten und einem harten Reload nicht erscheint, kontrolliere zuerst, ob es wirklich im richtigen Feld – Kopfbereich statt Fußbereich – gespeichert wurde, bevor du an einem Cache-Problem weitersuchst.
Funktioniert Code-Injection in allen Squarespace-Vorlagen und -Versionen?
Ja, Code-Injection ist eine Squarespace-weite Funktion und unabhängig vom gewählten Template oder von Squarespace 7.0 versus 7.1. Da sich die zugrunde liegende Seitenstruktur zwischen den Versionen unterscheidet, kann es sein, dass CSS-Selektoren für einzelne Elemente unterschiedlich benannt sind – das nootiz-Snippet selbst benötigt davon jedoch keine Anpassung, weil es sich am gerenderten DOM-Element orientiert und nicht an festen Selektoren. Auch bei einem Wechsel zwischen Templates innerhalb derselben Version bleibt das Snippet unverändert bestehen, da es zentral im Kopfbereich und nicht im Template-Code selbst hinterlegt ist.
Passwortgeschützte Seiten vor dem Launch
Viele Squarespace-Projekte stehen vor dem Launch hinter einem Seitenpasswort, das unter Seiten-Einstellungen → „Passwortschutz“ aktiviert wird. Das ist kein Problem: Wer Passwort und nootiz-Link hat, kann trotzdem ganz normal Notizen setzen, weil der Code-Injection-Header unabhängig vom Passwortschutz ausgeliefert wird. So lässt sich die Abnahme schon vor dem offiziellen Go-live durchführen, ohne das Passwort vorzeitig öffentlich zu machen. Gib das Seitenpasswort separat vom nootiz-Link weiter, etwa per E-Mail, damit Kunden beim ersten Aufruf nicht überrascht werden und wissen, dass beides zusammengehört.
Brauchen Kunden ein Squarespace-Konto, um Feedback zu geben?
Nein. Kunden öffnen einfach den nootiz-Link zur veröffentlichten Seite und können dort direkt Notizen hinterlassen, ganz ohne Squarespace-Login oder Mitgliedschaft im Contributor-Team. Das ist gerade bei externen Kunden wichtig, denen du aus guten Gründen keinen Zugriff auf das Squarespace-Backend geben willst, etwa weil sie versehentlich Inhalte verändern könnten. Entwickler und Redaktion sehen dagegen zu jeder Notiz die exakte URL, das angeklickte Element, einen Screenshot sowie Browser- und Geräteangaben, sodass sich jede Rückmeldung ohne Rückfrage einordnen lässt.
Wo liegen die Grenzen bei Squarespace-Shops und -Mitgliederbereichen?
Auf normalen Seiten, Blogbeiträgen sowie Produkt- und Kategorieseiten funktioniert das Setup zuverlässig, da es sich technisch um reguläre URLs handelt, auf denen der Kopfbereich ganz normal ausgeliefert wird. In Squarespace-Checkout-Schritten, die teils über eine separate, gesicherte Subdomain laufen, wird der Code-Injection-Header nicht ausgeliefert – Feedback zum Checkout lässt sich daher am besten per Notiz auf der letzten regulären Warenkorbseite festhalten. Auch in reinen Mitgliederbereichen mit eigenem Login-Flow kann es vorkommen, dass einzelne Zwischenschritte den Header nicht laden; teste das im Zweifel einmal vor der eigentlichen Abnahme.